Salvador Dali

Salvador Felipe Jacinto Dali wurde 1904 in Figueras (Spanien) geboren. Von 1921 bis 1925 studiert er an der „Akademie San Fernando“ in Madrid. Er freundet sich dort mit dem Dichter Federico García Lorca und dem Filmemacher Luis Bunuel an. Seine erste Einzelausstellung findet 1925 in der Galerie Dalmau in Barcelona statt. Diese Ausstellung wird Picasso und Miro Interesse für seine Arbeiten wecken. Dali wird zunächst einmal vom Futurismus beeinflusst, dann vom Kubismus(1925). Im April 1926 unternimmt er seine erste Reise nach Paris, wo er Picasso besucht. Während einer zweiten Reise nach Paris im Jahre 1929 zur Dreharbeit des Films „Un chien andalou“ („ein andalusischer Hund“) von Bunuel (Dali ist Co-Drehbuchautor) führt Miro ihn in die sualischtische Gruppe ein. Dali lernt André Breton und...Gala, seine zukünftige Ehefrau und Muse (Gala ist zu der Zeit mit Paul Eluard verheiratet) kennen. Er tritt 1929 der surrealistischen Gruppe bei. Dali interessiert sich zu diesem Zeitpunkt für die psychoanalytischen Theorien von Freud und entwickelt seine „kritisch-paranoische" Methode. Zu dieser Zeit malt er aus dem Traum entsprungene und fantasmenträchtige „espaces“ (Räume), voller symbolischer Elemente: weiche Uhren, Krücken, fantastische Tiere, verzerrte Personen. Trotz seiner Verbannung aus der Gruppe der Surrealisten im Jahre 1934, nimmt Dali weiterhin an surrealistischen Veranstaltungen und Ausstellungen teil. Dali interpretiert berühmte Werke, wie das Angelus von Millet, von denen er mehrere Versionen schafft, neu. Breton gibt ihm den Beinamen „Avida Dollars“ ("Dollar süchtig")! Nach dem spanischen Bürgerkrieg, steht er politisch hinter Franco. Seit den vierziger Jahren sagt er, dass er sich der Realität nähern will und deshalb kommt er zu einer klassischeren Malerei zurück, ohne dabei zu vergessen, seine Werke durch seine persönliche Fantasie zu prägen. Frauen, Sex, Religion und Kämpfe gehören zu den immerwiederkehrenden Themen seiner Malerei und seiner Graphik. Sein Leben lang stellt er sich selbst zur Schau, Kunst und Leben gehen ineinander über. Nach zehnjährigem Bemühen eröffnet Dali sein eigenes Museum: Die Einweihung des „Teatro Museo Dali“ findet im Jahre 1974 statt. 1975 stellte er in New York sein erstes hyperstereoskopisches Werk vor. Salvador Dali, der sich selbst als „Kannibale“, als „Größenwahnsinniger" und als "polymorpher Perverser“ bezeichnet hat, starb 1989 in Barcelona (Spanien).

Le Singe et le Léopard 1975





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"Fruits troués" aus: "Flordali (Les Fruits)" 1969/70
 
"Früchte mit Löchern"
Radierung mit Kaltnadel auf Lithographie/Auvergne.
 Werkverzeichnis Michler/Löpsinger 349,
Grösse Darstellung 56,5 x 36,8
Grösse Papier 76 x 56 cm,
Mit Bleistft Signiert 
Nummeriert LIV/CL
Papier gleichmäßig gebräunt, am ob. Rand zwei kleine Flecken.





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Salvador Dali, "Surrealistic Flowers" 1972 

Heliogravuren mit Reliefprägung (Carborundum) auf Arches Bütten gedruckt
Auflage ohne die Radierungen, mit Titel als Eindruck
Polyanthus tubarosa et cygnus vegetales. (Water-Hybiscus Swan.) 



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Salvador Dali, "Surrealistic Flowers" 1972  

Heliogravure mit Reliefprägung (Carborundum) auf Arches Bütten gedruckt
Auflage ohne die Radierungen, mit Titel als Eindruck
“Pirates Gladiola” (Gladiolus Cum Aurium)



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Salvador Dali, "Surrealistic Flowers" 1972

Heliogravure mit Reliefprägung (Carborundum)auf Arches Bütten gedruckt
Auflage ohne die Radierungen, mit Titel als Eindruck
"Dahlias of Dali" (Dahlia Rapax)


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Salvador Dali, "Surrealistic Flowers" 1972

Heliogravure mit Reliefprägung (Carborundum) auf Arches Bütten gedruckt
Auflage ohne die Radierungen, mit Titel als Eindruck




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Salvador Dali, "Surrealistic Flowers" 1972

Heliogravure mit Reliefprägung (Carborundum) auf Arches Bütten gedruckt
Auflage ohne die Radierungen, mit Titel als Eindruck
Dianthus carophillius cum clavinibus multibibus. (Carnation Keys.)



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